Vorwort  
     
  Es existieren mehr als ausreichend spezifische Studien, fachliche Publikationen und Forschung zum Thema Psychopharmaka und ihrer absoluten Kontraindikation für jedwede psychiatrische medikamentöse Behandlung.

Ebenfalls gibt es mehr als genug Forschungsergebnisse und Wissen über die tatsächlichen Ursachen psychischer Erkrankungen und dem dahingehenden Widerspruch und eigentlichen moralischen Verbot Menschen mit Neurotoxinen zu behandeln.

Viele ehemals Involvierte haben gesprochen und die illegal korrupten Zulassungsmethoden offen gelegt.

Die Beweislast ist doch auf Opferseite und eigentlich erdrückend!

Warum kann man der Psychiatrie keinen Einhalt gebieten?

Warum kann man rechtlich nahezu nichts tun?

Allein die wissenschaftlich mehr als deutlich belegte Nutzlosigkeit und der gesundheitlich verstümmelnde, oft tödliche Charakter psychiatrischer Behandlung sollten doch ein Verbot begründen und zumindest für die Zukunft eine Novellierung der Psychiatrie nach sich ziehen.

Was denkt eigentlich Lordi Schadt darüber?!

Lord Schadt:


Das Problem ist, die Geschichte der Psychiatrie. Rund um 1900 entstand die medizinisch orientierte Psychiatrie. Da gab es einen Arzt namens Kraepelin, der eine Psychiatrie leitete, und er hatte eine Idee: Meine Insassen hier sind doch nicht verrückt, sondern medizisch krank. Das lag damals auch Nahe, da die unterschiedlichsten Menschen in Psychiatrien landeten: z.B. Menschen mit Down-Syndrom, also einer genetischen Normabweichung, Epileptiker, Menschen mit einer Encephalitis lethargica, die nach und nach kataton wegdämmerten und viele weitere. So ganz falsch war der Gedanke also nicht. Also hat er seine Insassen nach Symptomen in Gruppen eingeteilt, und so entstand die heutige psychiatrische Diagnostik.
Jetzt kommt das Problem: Bei einigen realen Krankheiten wie Epilepsie hat die Medizin Ursachen gefunden, sodass heute nicht mehr Psychiater, sondern Neurologen für diese realen Krankheiten zuständig sind. Beim Down-Syndrom wurde zwar eine Ursache gefunden, aber die Betroffenen wurden aus der Psychiatrie zum Glück befreit und wieder in die Gesellschaft integriert. Und bei der Enzephalitis lethargica alias "katatone Schizophrenie" war die Medizin so erfolgreich, dass diese Krankheit heute ausgestorben ist.

Für Psychiater blieben somit nur noch seelische Probleme, bei denen körperliche Ursache gefunden werden kann. Oder anders gesagt: Psychiater sind Ärzte, die ausschließlich "Krankheiten" ohne körperliche Ursache behandeln, und zwar mit Medikamenten, die reale körperliche Krankheiten verursachen können. Mit Medizin hat das daher nichts mehr zu tun, daher kann man Psychiater auch als Parasiten des Gesundheitssystems betrachten. Soweit zur Geschichte ...

Jetzt kommt das Problem. Natürlich möchten sich Psychiater nicht als esoterische Ärzte betrachten, daher wurde die letzten 120 Jahre geforscht, ob die Konstrukte wie "Schizophrenie" oder "Depression" nicht doch reale Krankheiten sind. Und wenn viel geforscht wird, dann findet man auch immer irgendwelche Ergebnisse, zumal die psychiatrische Forschung ein großes Interesse hatte, irgendwas zu finden. Konkret hat diese Forschung wenig Nutzen erbracht, jedoch sind die Lehrbücher voll mit diesen Bullshit-Studien, sodass Psychiater weiterhin rechtfertigen können, dass sie angeblich "medizinisch" oder "wissenschaftlich" arbeiten. Damit lässt sich leider alles irgendwie rechtfertigen.
Und hinzu kommt: Mittlerweile ist der medizinisch-psychiatrische Komplex auch ein riesiges Geschäftsmodell, das sich nicht von selbst abschaffen möchte und durch Stiftungen, Lobbyorganisationen, Verbindungen zur Politik geschützt wird.

Auch wenn die medizinische Psychiatrie ein historischer Irrtum ist, so wird sich dieser Irrtum nicht von selbst beseitigen. Das hat es historisch noch nie gegeben. Die einzige Möglichkeit ist vermutlich, die Nutzer des Systems langfristig von unten aufzuklären, sodass irgendwann die Nachfrage gestoppt wird, aber auch das ist schwer, da psychiatrische Aufenthalte nicht immer freiwillig sind.

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