Nebenwirkungen  
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Die Liste meiner Nebenwirkungen
 
  1. viele Tage im Monat Schwindel- und Schwächegefühl, Gefühl des Krankseins

  2. behandlungsbedürftiger Bluthochdruck

  3. häufigeres und starkes Schwitzen

  4. massive und schnelle Gewichtszunahme (95% des Ausgangsgewichts, trotz unveränderter Ernährung)

  5. sexuelle Funktionsstörungen (regelrechte Asexualität) und Orgasmusunfähigkeit

  6. vollständige Harninkontinenz

  7. ständiger Harndrang (alle 10-15 Minuten)

  8. schwerste SUIZIDALITÄT und erstmals und auch mehrfach das Umsetzen in die Tat

  9. eine widerlich zu empfindende Persönlichkeitssedierung

  10. behandlungsbedürftige Schilddrüsenunterfunktion

  11. schwere Migräneattacken, die Wochen andauerten und nur teils von wenigen Tagen unterbrochen waren

  12. grausame Mundtrockenheit

  13. quälender Dauer-Durst

  14. Kurzatmigkeit

  15. Herzrasen

  16. eine plötzliche Entwicklung einer schweren generalisierten Angststörung

  17. plötzliches Auftauchen von psychotischen Symptomen (bei mir durch Mirtazapin, verleugnet von den Verschreibern, gedeckelt mit Antipsychotika)

  18. drastische Verschlimmerung der Depression, zeitweise "nur" ein Beibehalten des Depressivseins

  19. Zähneknirschen

  20. Zerstreutheit

  21. schwere Konzentrationsstörungen

  22. sich surreal fühlen

  23. starke Vergesslichkeit

  24. Schläfrigkeit

  25. Menstruationsstörungen, Ausbleiben der Periode, später Gelbkörperschwäche

  26. dauerhaft erhöhte Leberwerte

  27. Spätdyskinesien in Form von extrapyramidalen Störungen wie ein andauerndes kauen, saugen des Mundes, beißen, reiben der Zähne bis zum Schmerz und zu Zahnschäden

  28. Zwang oder Dyskinesie in Form von Haarwurzelumkreisen mit Finger bis zum Haarverlust und Wundendbildung

  29. Verlust der Fähigkeit zu lesen, Texte zu erfassen

  30. schwere kognitive Defizite

  31. Unmöglichkeit sich an Dialogen zu beteiligen, die tiefer gehen oder sich verbal zur Wehr zu setzen

  32. sporadische kurze Phase der nie dagewesenen Autoaggression

  33. Störungen des Sehvermögens

  34. aufgedunsene Wangen

  35. Wassereinlagerungen überall im Körper

  36. extreme Schwerfälligkeit

  37. Mundgeruch

  38. Tremor im Kiefer

  39. ganz schwerwiegende Bewegungsstörungen und sehr schmerzhafte Muskelsteifheit (teils Unmöglichkeit einen Fuß vor den anderen zu setzen)

  40. starke Antriebslosigkeit

  41. Milcheinschuss und eine sehr schwerwiegend schmerzende Brust

  42. Rückenschmerzen

 
 

Zusammenfassend gesagt:

Die Psychopharmaka waren für mich der direkte Weg von einer begehrten, schlanken, gesunden, top- fitten, selbstbewussten, starken, autonomen, autarken und authentischen Person in einer höchstwahrscheinich vorübergehenden psychischen Krise, innerhalb von wenigen Monaten zu einer jungen Frau in der Mitte ihres Lebens, die im Körper einer schwerbehinderten und schwerkranken 99 jährigen gefangen war und deren psychische Verfassung mit jedem Tag der Einnahme immer schlechter wurde, obwohl sie vorher eigentlich gefühlsmäßig schon nicht mehr ins Negative steigerbar zu sein schien.

Bitte auch die Absetzsymptome lesen.

Im Falle von Kaltentzügen wird sich nämlich der Horror unter den Medikamenten mit den Nebenwirkungen und jeder dagewesenen Depression ganz stark dramatisieren. Dinge, die für einen Menschen vorher bereits unaushaltsam schlimm zu sein schienen, werden sich um ein Vielfaches ins Negative steigern. Mehr als jeder Zweite mit Absetzsymptomen wird durch den protahierten/Kalt-Entzug zeitweise oder auf Dauer für viele Jahre zum Invaliden. Übrigens gibt es keine ärztliche Hilfe oder Unterstützung. Es ist nicht mal eine Diagnose existent, die einen Pflegegrad oder eine Rente begründen würde.

Im Kaltentzug ist man allein und verlassen.

Verächtet von den Verschreibern, teils von den Therapeuten, von Verwandten, "Freunden", Mitpatienten.

 
     
   


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